Himmelistrasse Cristian Andersen
Projekt Details
«Hooks for invisible things.», 2026
Beton pigmentiert, Bioresin, Keramik und Farbe
Die künstlerische Praxis von Cristian Andersen gründet auf der Auseinandersetzung mit materieller Transformation. Mit industriellen Werkstoffen wie Keramik und Beton schafft er präzise gegossene skulpturale Formen. An der Schnittstelle von Kunst und Design bewegt sich Andersen in einem Spannungsfeld, in dem sich ästhetische und funktionale Fragestellungen gegenseitig durchdringen.
Seine besondere Sensibilität für architektonische Kontexte prädestiniert seine Arbeit für ortsspezifische Projekte. Für seine Auftragsarbeit für WSArt, “Hooks for Invisible Things”, setzt er sich direkt mit der Betonstruktur des Gebäudes auseinander und nutzt diese zugleich als Oberfläche und Gegenüber. Mit charakteristischer Präzision und subtiler Verspieltheit aktiviert er den Durchgang durch eine Reihe ortsspezifischer Interventionen und schafft einen Dialog zwischen Objekt, Raum und Betrachter.
Die Arbeit steht exemplarisch für Andersens langjährige Auseinandersetzung mit Materialität, Raum und Architektur. Gleichzeitig erweitert die Installation sein bisheriges Werk um neue materielle Aspekte: Während Keramik seit vielen Jahren einen zentralen Bestandteil seiner Praxis bildet, integriert er hier neu Elemente aus Bioresin und Epoxidharz. Die Verbindung der Materialien eröffnet neue formale, räumliche und farbliche Möglichkeiten und reagiert unmittelbar auf die architektonischen Gegebenheiten des Ortes.
Seine Werke wurden international ausgestellt, unter anderem im Museum Haus Konstruktiv in Zürich, beim Public Art Fund in New York und im Georg Kolbe Museum in Berlin. Sie befinden sich zudem in bedeutenden privaten und institutionellen Sammlungen. Andersen ist Träger des ZKB Kunstpreises sowie des Staatlichen Dänischen Kunstpreises.